Mennään pyöräilemään!

Mennään pyöräilemään, das heisst gehen wir Velofahren.

Für das Modul “Projekt Verkehrsplanung” reise ich nach Finnland: Ich möchte herausfinden, wie das Thema Veloinfrastruktur und -förderung in Finnland gehandhabt wird. Einem Land, das für harte und lange Winter bekannt ist, und dessen Bewohner dennoch etwa doppelt so viel Velo fahren wie wir Schweizer (siehe Abbildung Tages-Anzeiger).

Quelle: Blog Tagesanzeiger 

Anschliessend möchte ich die Resultate mit der Schweiz vergleichen, und Impulse und Handlungsmöglichkeiten für verschiedene Schweizer (oder auch finnische) Städte aufzeigen. Ich habe Interviews bei der Stadtverwaltung Helsinki geplant, wo das Velo helfen soll, bis 2025 autofrei zu werden.

In der Nachbarstadt Espoo befindet sich die Aalto Universität. Dort wird ein recht ähnlicher Studiengang wie an der HSR angeboten, Stadt- Verkehrs- und Raumplanung. Ich treffe dort ein Vertreter der Fachschaft und einen Masterstudent, welcher eine Arbeit über Veloförderung in Helsinki schreibt.

In der zweiten Woche bin ich in Oulu, wo der Anteil des Velos im Modal Split 21% beträgt. Dank prioritärer Schneeräumung auf den Velowegen kann die nördlichste Stadt der EU den Veloverkehr auch im Winter hoch halten. Dieses Modell könnte neue Impulse für schneereiche Schweizer Städte wie St.Gallen oder Bern geben.

Für die Reise habe ich mich beschlossen, möglichst nachhaltig zu reisen. Deshalb reise ich mit dem Zug (Goldach – Zürich – Hamburg – Kopenhagen Flughafen – Stockholm) und dem Schiff (Stockholm – Helsinki) an, auf diese Wege sehe ich auch noch etwas von der Landschaft und den Städten dazwischen (Motto: Der Weg ist das Ziel).

Damit ich beim Umsteigen etwas von den Städten sehen kann, habe ich mich beschlossen mit leichtem Gepäck zu reisen. Folgendes habe ich mitgenommen:

Leider ist mein bestelltes Buch von Jan Gehl “Städte für Menschen” nicht rechtzeitig ausgeliefert worden, aber ich habe auch sonst genug Lesestoff dabei. Dazu habe ich etwas Schweizer Schokolade für meine finnischen Berufskollegen und Bekanntschaften mitgenommen.

Die ersten Tage übernachte ich in der Jugendherberge, anschliessend habe ich geplant mit Couchsurfing ein Host zu finden. Couchsurfing ist eine App für kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten, wobei das Ziel das Aufbauen Bekanntschaften und Austausch von Wissen und Fähigkeiten ist.

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