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Veloreisebericht: Der Kampf mit dem Rhonewind

Mein Ziel ist es, die 4 wichtigsten Flüsse der Schweiz (Rhein, Rhone, Inn, Ticino) mit dem Velo abzufahren – bis zur Mündung oder immerhin bis zur Landesgrenze. Vor 2 Jahren bin ich von Airolo bis Vigevano IT dem Ticino entlang gefahren, letztes Jahr entlang der Inn von Maloja durch das schöne Engadin bis nach Innsbruck.

Dieses Jahr habe ich mit der Rhone zumindest mal gestartet. Da es nur 2 Tage schön war, bin ich um Zeit zu sparen, nicht bei der Rhonequelle gestartet, sondern in Lax VS. Um ca 10 Uhr gestartet, war ich nach einer Abfahrt durch die Oberwalliser Dörfer entlang der Hauptstrasse schnell in Brig. Zwar fehlt die Veloinfrastruktur auf der Hauptstrasse (kein Velostreifen), es herrschte allerdings zu dieser Tageszeit wenig Verkehr sodass mich das nur wenig gestört hat.

Anders sieht es mit der Beschilderung der Veloroute aus. Auf dem ganzen Verlauf habe ich immer wieder Abzweigungen verpasst, Den Veloweg nicht gefunden oder bin falsch abgebogen wegen ungenauen oder verdrehten Wegweisern. So auch vor Brig (Glis), wo ich der Veloweg der Rhoneroute nicht fand, dafür aber ein toller Velo- und Fussgängerweg auf einem alten Bahntrassee.

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Resümee 2015

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende. Für mich war insbesondere der erfolgreiche Abschluss dee BMS ein Highlight mit meiner IDPA über Städtebau und die Metro in Kopenhagen.
Der Vorbereitungskurs fürs Studium waren ebenfalls zwei lehrreiche, spannende Wochen.
Ich hatte eine Woche ohne Smartphone gelebt und nutze seither mein iPhone & co. bewusster. War mit meinem Fahrrad von Airolo nach Vigevano IT den Ticino herunter gefahren und an der Expo Milano bei höllischen Sommertempraturen.
Und ich habe tolle Stunden mit meiner Freundin verbringen können.
Natürlich gab es auch ein paar weniger erfreuliche Ereignisse wie der Tod meiner Grossmutter. Möge Sie in Frieden ruhen.

Heute geht ein Kapitel zu Ende, ich hatte meinen (wahrscheinlich) letzten Arbeitstag als Webentwickler. Es waren schöne 7,5 Jahre seit meinem Lehranfang als Mediamatiker und ich konnte sehr viel lernen und tolle Momente teilen, wie 4 Monate in Frankfurt in einer grossen Firma.

Danke an allen, möge 2016 ebenfalls rocken!

Entweder Mainhattan oder nöd. Mein Leben in Frankfurt

Mein letzter Post habe ich hier vor über einem Monat über Berlin geschrieben, und auch auf webcetera.ch ist es etwas ruhiger geworden. Aber ich kann Euch beruhigen: Mein Flugzeug wurde weder von Al Kaida entführt noch bin ich einer Briefbombe zum Opfer gefallen. Der Grund für die Stille auf meinem Blog war, dass ich seit Anfang November im “grossen Kanton”, genauer gesagt in Frankfurt am schönen Main wohne und arbeite, und mich erst mal einrichten musste. Vielleicht habt ihr dies ja schon über Facebook, Twitter oder Google+ mitbekommen. 

Doch wie kam es dazu? Nach spannenden, lehrreichen und schönen anderthalb Jahren bei der Webagentur Ground15 in Zürich, bekam ich die Chance in Frankfurt am Main bei der Etecture neue Erfahrungen zu sammeln. Die Entscheidung war nicht leicht, aber die Richtige, da bin ich mir sicher. In einem grossen Entwicklerteam habe ich die Chance, das CMS eZ-Publish besser kennenzulernen, indem ich an interessanten Web-Projekten mitarbeite. Nach einem Monat kann ich sagen, dass die Arbeit grossen Spass macht und mir viel Know-How bringt. Das Team besteht aus tollen & hilfsbereiten Leuten, welche auch verstehen, dass ich Fahrrad meine wenn ich Velo sage ;).

An dieser Stelle möchte Ich euch den o2-Adventskallender empfehlen, welcher mein Team mitentwickelt hat. Man kann bis Weihnachten täglich tolle Preise gewinnen (vorausgesetzt man hat eine deutsche Adresse/Telefonnummer), wie zum Beispiel das neue Galaxy Nexus, welches ich mir unbedingt wünsche vom Christkind. Oder vom Nikolaus. Hauptsache bald :-).

O2 ist übrigens auch der inoffizielle technische Sponsor dieses Blog-Posts, denn ohne den Surf-Stick, welcher ich mir heute gekauft habe, würde hier wohl noch ein paar weitere Wochen Stille herrschen. 

Jedenfalls habe ich – man glaubt es kaum – auch ohne Internet bereits viel erlebt in Frankfurt. Die ersten paar Tage war die Jugendherberge mein Heim, bis ich eine kleine Wohnung in der Nähe meines Arbeitsplatzes gefunden habe. Momentan ist in Frankfurt viel los, mit der Banken-Protestbewegung, von der ich ein paar Fotos auf Twitter gepostet habe. Und dann findet noch ein grosser Weihnachtsmarkt statt.
Das eine oder andere Museum am Museumsufer des Mains oder ein Kaffee auf dem Commerzbank-Tower stehen aber noch auf meiner ToDo-Liste. 

Ich freue mich auf weitere tolle Erfahrungen in Mainhattan. Spätestens im März bin ich aber wieder zurück in der Schweiz, wo ich mein Militärdienst leisten muss darf. 

Von Robotern, Tränen und Wachtürmen

In diesem imposanten Gebäude ist das deutsche Kommunikationsmuseum zu finden. Beim Betreten des Museums beginnt (wieder) eine kleine Zeitreise: Zuerst wird man von sprechenden & herumfahrenden Robotern begrüsst. Sie fragen freundlich, ob man dies und das schon weiss. Besteigt man aber die Treppe, wird man aber von der Roboter-Zukunft in die Vergangenheit zurück gebeamt. Über die Postkutsche über die Eisenbahn bis zum Mobiltelefon sieht man einfach alles. Sei es die Enigma, die deutsche Codiermaschine aus dem 2. Weltkrieg, oder eine von der Decke herabhängende Postkutsche, in Einzelteile zerlegt. Im zweiten Stockwerk erfährt man alles über das Fernsehen, das Radio und die Nutzung der Medien & Kommunikation im Krieg. Im Untergeschoss ist die Schatzkammer, wo auch eine rote Mauritius, eine sehr seltene Briefmarke, ausgestellt ist. 
Mir fehlte im Museum allerdings einen Teil über die moderne Kommunikation. Die Zeitreise endet mit dem Mobiltelefon, bzw. mit dem Fernsehen. Trotzdem ist ein Museumsbesuch für technisch oder historisch interessierte Leute für einen günstigen Eintrittspreis sehr empfehlenswert. 

Nach dem Museum für Kommunikation lohnte sich ein Besuch im Sony-Center am Potsdamer Platz. Überhaupt ist die Geschichte dieses Platzes sehr interessant: Es war einst, Anfangs des 20. Jahrhunderts, einer der verkehrsreichsten Plätze in Europa, und meines Wissens der erste Platz ausserhalb New Yorks, wo es eine Ampel gab. Mit dem Bahnhof war es der erste Platz, welchen die Touristen sahen, und er wurde dementsprechend präsentiert. Nach dem Krieg waren aber all die Theater & Volkshäuser zerstört. Der Bau der Mauer 1961 bedeutete definitiv das Ende für diesen belebten Platz: Die Mauer ging hier mittendurch. Er wurde zum Teil des Todesstreifens. Nach dem Fall der Mauer war hier das grösste innerstädtische Brachland Europas. Über 10 Jahre nach dem Fall der Mauer erwachte der Platz aber wieder zum Leben: 2000 wurde das Sony-Center eröffnet, einen grossen Gebäudekomplex mit grossem Lichthof, wo neben einem grossen Kino auch das Sony Europa-Hauptquartier ist. 

Im “Tränenpalast”, der ehemaligen Abfertigungshalle am Bahnhofs Friedrichstrasse, welche ich schon von der Bootstour auf der Spree gesehen habe, fand gerade eine sehr gut gemachte Ausstellung statt. Hier wurden ja die Zug-Ausreisenden aus Ostberlin nach Westberlin stengstens überprüft, und die Leute mussten voneinander Abschied nehmen. Deshalb auch der Name. 
Die Ausstellung zeigte die engen Durchgänge, in welchen Ausreisende überprüft wurden, Filmausschnitte zur deutschen Teilung vom Ost- und Westfernsehen, sowie ein Modell des damaligen, geteilten Bahnhofes.

Der Donnerstag war mein letzter Tag in Berlin, trotdem hatte ich noch Zeit für das jüdische Museum, welches schon einmal wegen der Architektur sehr spannend ist. Ich hatte mal eine Arbeit über den Architekt des Museums, Daniel Liebeskind geschrieben, welcher auch Jude war und die Überbauung am World-Trade Center in New York entworfen hat. Nach genauen Sicherheits-Kontrollen wurde die Geschichte der Juden, insbesondere des Holocaust, gut erklärt. 

Nach dem Museum bot sich ein Mauer-Spaziergang an, vom Checkpoint Charlie bis zum Potsdamer Platz. Es gibt überall Informationstafeln, man sieht viele Reste der Mauer und sogar die Mauern des Nazi-Gefängnisses. Etwas versteckt, in der Emma-Berger-Sackgasse, befindet sich noch ein Wachturm, ganz unscheinbar zwischen Parkplätzen. 

Nach einem Ausflug zum Kudamm (ich dachte immer, es heisst Kuhdamm, dabei ist es bloss eine Abkürzung für Kurfirstendamm :-)) war es auch schon Zeit für den Abflug zurück nach Zürich. Es waren tolle sechs Tage in Berlin!

Ach ja: Laut meinem Reiseführer sollte der Flughafen Tegel, wo ich ankam & abreiste, schon abgerissen sein. Da sieht man wieder ein Nachteil der Print-Medien gegenüber den Online-Medien. Der Flughafen Tempelhof, welchen ich mit Tegel durcheinanderbrachte, gibt es übrigens nicht mehr, es ist nun ein Park. Der Flughafen Schönefeld wird zurzeit ausgebaut und sollte wohl zum Haupt-Flughafen der Stadt Berlin werden. 

Ein schnelleres Restaurant in der Luft und eine BRD-Flucht

Wäre ich vor 40 Jahren (oder so) an den Orten gewesen, an welchen ich am Montag war, wäre ich erschossen worden. Oder an Stacheldraht verblutet. Ich war zuerst an der Bernauer Strasse, dort fanden zu Zeiten der DDR extrem viele Fluchten statt, nur wenige glückten. 

Mit dem Tram konnte ich über Prenzlauer Berg direkt dorthin fahren – und traf sogleich auf etwas ziemlich kurioses: Ein Auto schien mit voller Wucht gegen die Metallstangen gefahren zu sein, welche den Standort der Mauer nachbildeten. Ich dachte zuerst an einen tragischen Verkehrsunfall, sah dann aber am Auto ein Zettel, auf dem stand, dass vor zwei Tagen hier der letzte Fluchtversuch stattgefunden hätte:

“Dramatischer Fluchtversuch aus der BRD

Am 29. Oktober ereignete sich, 22 Jahre nach dem Mauerfall, der vorerst letzte Fluchtversuch an der innerdeutschen Grenze.

Gegen 22 Uhr durchbrach ein BMW-Fahrer alle Grenz- und Signalanlagen der Bundesrepublik Deutschland, um sich an der Kreuzung Benauer-/Brunnenstasse seinen Weg in die Neue Deutsche Republik zu bahnen. Mit voller Wucht prallte der BMW auf die Mauer und der Fluchtversuch nahm dort sein jähes Ende. Es war die erste Bewährungsprobe für den erst kürzlich verstärkten anti-sozialen Schutzwall, mit dem die BRD die zunehmende Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften eindämmen will. Von Bankenkrise und Eurorettungen desillusioniert, kehren viele Bürger dem Land den Rücken zu und fliehen aus dem überschuldeten und perspektivlosen Land.

Als der Fahrer des BMW nach seinen Fluchtmotiven befragt wurde, antwortete er, er habe nach dem letzten EU-Gipfel entgültig die Nase voll von den Politikern der BRD, die so häufig ihre Meinung ” ändern wie manch einer sein Hemd.

In der Neuen Deutschen Republik wurde der Flüchtling mit einem Begrüßungsgeld von 100 Republik Mark empfangen. (im)

An der Bernauer Strasse ist der Mauerverlauf dargestellt, Fluchttunnel sind eingezeichnet und es gibt überall Informationstafeln mit Bilder, Tonaufnahmen und Videos. Die Grundmauern der von den Kommunisten weggesprengten Häusern sind teilweise sichtbar. Selbst vor der Versöhnungskirche haben Sie nicht halt gemacht. Eine Kapelle erinnert an sie, und neben ihr, in dem ehemaligen Todesstreifen, wird Gerste angepflanzt. Ausserdem gibt es viele Denkmäler an die Opfer.
Schade fand ich, dass man die Maueranlage nicht in vollem Umfang betrachten konnte. Man kann ein kurzes Teilstück nur von oben sehen. Mit all den Hinweisen konnte man sich die Anlage aber gut vorstellen.

Interessant fand ich auch, was ich im Nordbahnhof gelesen habe: Die Züge aus Westberlin fuhren unter Ostberlin durch – nonstop, um die nördlichen & südlichen Stadtgebiete zu verbinden. Dabei entstanden Geisterbahnhöfe in Ostberlin, welche auch gut gesichert wurden. Der Nordbahnhof war einer davon.  

Der zweite Platz, an dem ich als Ostberliner beim Fluchtversuch getötet worden wäre, ist der Checkpoint Charlie in der Stadtmitte. Auch dort wird man gut informiert. Ein paar als amerikanische Soldaten Verkleidete bieten ein Foto mit Ihnen an, “for the Facebook”. Im Gegenzug bieten “Russen” Andenken an das sozialistische Regime und Russland an. In das Museum, das sehr teuer ist, ging ich allerdings (noch) nicht. Es waren mir auch zu viele Leute dort. 

Heute war ich weiter auf den Spuren der DDR, und zwar am Morgen im Fernsehturm, dessen Restaurant sich 2x oder mehr pro Stunde um sich selbst dreht. Zu Zeiten der DDR war das wesentlich gemütlicher, mit einer Umdrehung pro Stunde. Vielleicht weil die Leute dann schneller wieder gehen, weil sie ja schon alles gesehen haben, und so mehr Leute ins Restaurant können. Kapitalismus eben. Das habe ich vom Reiseführer auf der Spreerundfahrt erfahren. Die Reederei D. Hadynski bietet für preiswerte 8€ einstündige Fahren auf dem Fluss durch die Hauptstadt an, ich kann sie sehr empfehlen. 

Nahe der Anlegestelle ist das DDR-Museum, wo ich zuvor war. Dort kann man in einen Trabant steigen, sich die Fernsehsendungen von damals in einem DDR-Kino anschauen, die Zellen & Verhörräume der Gefängnisse anschauen… Toll ist, das man alles anfassen darf. Man sieht die Lebensmittel (können auch gekauft oder im Restaurant konsumiert werden), Computer, Spielsachen, etc. aus dieser Zeit und kann sich das Leben von damals super vorstellen. Es zeigt die guten Seiten und die Missstände des sozialistischen Systems. 

Durch die DDR-Allee zurück in die Zukunft

Mein erstes Ausflugsziel in Berlin war am Samstagabend der C-Club in der Nähe von Kreuzberg. Dort fand das erste Fler-Konzert seit langem statt. Ich bin zwar kein Riesen-Fan von Fler, doch das Konzert in seiner Heimatstadt war genial. Etwas gestört hat mich die Organisation des C-Clubs, wenn man erst mal draussen an der frischen Luft war, kam man nicht mehr rein, um etwa ein Shirt zu kaufen. Schade – so konnte ich nicht prüfen, ob Fler sein Versprechen, jedem ein Autogramm zu geben, auch hielt. 

Am Sonntag beschloss ich, anstatt mit der U-Bahn zum Alexanderplatz zu fahren, dorthin zu spazieren. Mein Hotel ist in der Nähe des Frankfurter Tors im ehemaligen Ostsektor der Stadt. Dieses Frankfurter Tor hat zwei unübersehbare Türme, welche von den Kommunisten erbaut worden sind. Überhaupt ist die Karl-Marx Allee Richtung Alexanderplatz von ihnen als riesiges städtebauliches Projekt erbaut worden. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie hier vor ein paar Jahren noch Panzer über die breite Strasse donnerten, Trabis um die Plätze kurvten und Leute vor den Kaufhallen eine weite Schlange bildeten. Auch über die Geschichte der DDR lässt sich so einiges erfahren: So gab es vor einem Platz ursprünglich ein Stalin-Denkmal, und auch die Allee wurde nach ihm benannt. Nach dem Tod Stalins änderte die SED (Einheitspartei der DDR) 1961 ihre politische Richtung und liess das Stalin-Denkmal entfernen. Die Allee wurde von Stalinallee in Karl-Marx Allee, ihrem heutigen Namen, unbenannt. Die Architektur ändert sich Richtung Berlin-Mitte ebenfalls. Vom sogenannten Zuckerbäckerstil in Plattenbauten. Büroklötze häufen sich ebenfalls. Und plötzlich ist man am Alexanderplatz mit Einkaufszentern, Hochhäusern und dem Fernsehturm. Dieser Spaziergang war wie eine kleine Zeitreise von der Vergangenheit in die Gegenwart. 

Nach meinem Spaziergang setzte ich mich in den 100-er Bus, der quer durch die ganze Stadt fährt. So kann man sich bequem und ohne viel Gequatsche ein Bild der Grossstadt machen. 

Den Nachmittag verbrachte ich auf dem grossen Flohmarkt am Mauerpark. Da wird einfach alles aus dem letzten Jahrtausend verkauft. Zudem finden da laufend Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Gerade an einem Sonntag mit dem Flohmarkt sehr empfehlenswert. 

Zum Abschluss des Tages besuchte ich noch den Potsdamer Platz mit den Mauerresten und das Brandenburger Tor, bevor ich mit ein paar Drinks und einem Bier den Tag beende. 

Hallo Welt.

Darf ich vorstellen? Jung, vielseitig, sozial vernetzt. Nein, die Rede ist nicht von mir, sondern von Tumblr, meiner jüngsten Entdeckung in der Welt der sozialen Netzwerke. Damit kann ich – was mir schon länger ein Anliegen war – mein Wissen mit der Welt teilen, und zwar in Form eines Blogs. 

Aber was genau für ein Wissen? Dazu muss ich mich ebenfalls vorstellen: Mein Name ist Matthias Peter, ich bin 21 Jahre alt und gehöre wohl zur Generation, die mit dem Internet aufgewachsen sind. In der Tat haben Internet & Computer meine Kindheit und Jugend geprägt: Mit sieben Jahren schrieb ich Geschichten auf einem dieser Ur-Macintoshs, mit zehn Jahren war ich stolzer Besitzer eines Ur-Laptops mit Windows 98 und publizierte darauf eine Zeitung für meine Familie, und mit sechzehn Jahren habe ich mich entschlossen, eine Lehre als Mediamatiker zu starten. 

Dieser Beruf ist wohl einer der wenigen, der jünger als ich ist – es gibt ihn erst seit 1999. Der Mediamatiker ist das Bindeglied zwischen Technologie und Anwender, ein Generalist, der sich im Webdesign wie im Support, in der Videoproduktion und im Marketing-Bereich auskennt. Wer mehr über diesen Beruf erfahren möchte darf mich gerne fragen, oder sich bei der Webseite meiner Schule informieren. 

Ich bin momentan im vierten Lehrjahr und arbeite in einer Webagentur im Zürcher Vorort Zollikon. Während dieser Zeit habe ich einiges gelernt. Dieses Wissen will ich weitergeben, um so weitere Leute faszinieren zu können. Deshalb poste ich hier Tipps rund um das Thema Internet & Webdesign und Social Media sowie News aus diesen Bereichen.

Da ich auch ein Apple-Fan bin, veröffentliche ich hier auch Testberichte zu diversen Apps, Tipps für iPhone, iPad & co und auch Neuigkeiten aus dem Hause Apple

Also dann: Ich wünsche Euch so viel Spass beim Lesen meines Blogs, wie ich beim Schreiben der Beiträge habe.