Category: Gesundheit

Meine Vision für den Wahlkreis Rorschach 2050

Politik ist die Umsetzung von Visionen. Zu diesem Zweck habe ich meine Vision für die Region Rorschach 2050 auf eine Karte gebracht, und darin die wichtigsten Punkte dargestellt, wie unsere Region sich nachhaltig weiterentwickeln kann.
Die Idee zur Verlegung der Seelinie ist nicht neu – sie wurde bereits Anfangs des 20.Jahrhunderts projektiert. 2014 reichte eine CVP-Kantonsrätin zudem ein Postulat ein.
Meine Idee wäre eine Verschiebung der Linie Rorschach Hafen – Steinach auf die Linie Rorschach – St. Gallen. Um die künftig durch Unterführungen und Doppelspur ausgebaute Linie über den zentral gelegenen Bahnhof Rorschach Stadt zu stärken, und die Anbindung der Region Rorschach an die zentral gelegenen Bahnhöfen Rorschach Stadt und Goldach zu stärken. Die Linie Rorschach – Rorschach Hafen kann als Kopfbahnhof der Linie der Appenzellerbahnen touristisch genutzt werden. Zwischen Rorschach, Rorschach Hafen und Steinach (-Arbon) soll mindestens der bestehende Halbstundentakt durch eine Buslinie fortgesetzt werden. So kann auch das Industrieareal in Goldach am See attraktiv an das ÖV-Netz angeschlossen werden.
Die frei werdende Fläche am Seeufer zwischen Rorschach Hafen und Horn kann als Erweiterung der Seepromenade genutzt werden, sei es als Begrünung, Plätze oder Gastronomie. In der Fortsetzung kann das ehemalige Trassee zwischen Goldach und Horn beispielsweise in eine Veloschnellroute umgewandelt werden.

Quellen: https://www.tagblatt.ch/amp/ostschweiz/stgallen/schienen-verhindern-seezugang-ld.1115241

Video: Fuss- und Veloverkehr 1

Heute veröffentliche ich mein zweites Video, dieses mal zum Thema Fuss- und Veloverkehr.

Text:

Es isch Ziit für en Usbau vom Velo und Fuessverkehr ide Region Rorschach. Investitione in Velo und Fuessverkehr entlastet nöd nur d Verkehrssituation. Jede Kilometer, wo z Fuess oder mit em Velo zruggleit wird, generiert meh externi Nutze als Koste, will si kei Lärm oder Schadstoff usstossed, sondern im Gegeteil eusem Gsundheitssystem z guet chömed. 

Für d Region Rorschach isch zum Bispil d Seepromenade en wichtige Tourismusfaktor, wo dur es Bikesharing Agebot, e Veloservicestation oder en Seeufersteg wiiterentwicklet söll werde. En kantonale Velonetzplan mit Veloschnellroute find ich als Verkehrsplaner au wichtig. 

Podiumsveranstaltung Spital Rorschach

Diskussionsleiter Felix Bischofberger, Daniel Germann und Lukas Moll.
Quelle: www.rorschacherecho.ch

Die CVP Region Rorschach hat am 5.2.2020 zu einer Podiumsveranstaltung zum Thema Spitalstrategie und Spital Rorschach eingeladen. Daniel Germann, CEO des Kantonsspitals SG zeigte die Notwendigkeit der Reduktion auf vier Standorte aus wirtschaftlicher Sicht auf. Hausarzt Lukas Moll als Vertreter der Ärzteschaft hinterfragte die Schliessung des Spital Rorschachs kritisch. Als ehemaliger Mitarbeiter beim Kantonsspital St.Gallen schätze er den engen Kontakt zu Spitalärzten, die Weiterbildungsmöglichkeit in der Region, sowie die momentane medizinische Versorgung in Rorschach.

Die zwei Parteien haben zwar bezüglich der Schliessung des Spital Rorschachs verschiedene Ansichten, jedoch hinsichtlich der Notfallzentren sind beide der Ansicht, dass es kein 24/7 Angebot braucht. Damit sehe meine persönliche Postion sowie die Position der GLP bestätigt.

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Spitalstrategie „4plus5“: Grundsätzlich gut, aber mit Verbesserungspotential bei Notfallzentren und ÖV

Als Kantonsratskandidat aus dem Wahlkreis Rorschach mache ich mir einiges an Gedanken zur Spitalstrategie „4plus5“ des Kantons. Unsere zunehmend demographisch alternde Gesellschaft braucht ein Gesundheitsystem, welches erstens effizient, zweitens qualitativ gut und drittens vor allem kostengünstig ist. Die Spitäler sollten deshalb möglichst wirtschaftlich betrieben werden, wie auch die als Notfallzentren weiter genutzten, ehemaligen Spitäler – wie auch in Rorschach. Als Kantonsratskandidat der GLP und JGLP ist mir einerseits ein kostengünstiges Gesundheitsystem wichtig, anderseits auch ein nachhaltiges Gesundheitsangebot in der Region Rorschach, wobei das Zentrumsspital St.Gallen aber auch besser erreichbar werden soll.

Spital Rorschach, Quelle: https://www.kssg.ch

Diese Notfallzentren können aber kaum wirtschaftlich betrieben werden, und wirken eher wie eine „Beruhigungspille“ des Kantons, statt einer nachhaltigen Strategie. Ich unterstütze die Stellungsnahme der GLP mit folgenden Forderungen. Für den Standort Rorschach kommen für mich am ehsten ein Zentrum Akutgeriatrie (unsere Gesellschaft wird immer älter) oder Rehabilitation (See- und Berglage) in Frage, zusammen mit einem Notfalldienst- und Angebot. Das Bettenangebot soll sich so an einem wirtschaftlich nachhaltigen Angebot orientieren, und nicht vorgeschrieben sein.

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